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Gibt es große Unterschiede bei den verschiedenen Rechenmodellen?

Ja, bei Tauchcomputern gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Rechenmodellen beziehungsweise Dekompressionsalgorithmen. Diese bestimmen, wie der Computer Tauchzeit, Tiefe, Aufstieg und Sättigung bewertet und daraus Werte wie Nullzeit, Sicherheitsstopp oder Dekompressionspflicht berechnet.

In der Praxis bedeutet das: Zwei Tauchcomputer können beim gleichen Tauchgang leicht unterschiedliche Werte anzeigen. Manche Rechenmodelle arbeiten eher konservativ und planen mehr Sicherheitsreserve ein, andere sind etwas weniger streng. Für Sporttaucher sind diese Unterschiede im normalen Einsatz meist gut beherrschbar, wichtig ist aber, die Anzeige und Logik des eigenen Geräts zu kennen.

Wer überwiegend im Urlaub, mit Luft oder Nitrox und in normalen Tiefen taucht, ist mit den meisten modernen Geräten gut ausgestattet. Wer dagegen häufig, tief, kalt oder mit mehreren Gasen taucht, sollte stärker auf Funktionsumfang, Einstellmöglichkeiten und ein passendes Rechenmodell achten.

Wichtig ist außerdem, während einer Tauchreise oder bei aufeinanderfolgenden Tauchgängen möglichst immer mit demselben Tauchcomputer zu tauchen. So bleiben die Berechnungen konsistent und nachvollziehbar.