Welche Arten von Tauchcomputern gibt es und worin unterscheiden sie sich?
Tauchcomputer gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich vor allem in Bauform, Funktionsumfang und Einsatzbereich unterscheiden. Besonders verbreitet sind klassische Armgeräte mit großem Display, die sich durch eine sehr gute Ablesbarkeit und einfache Bedienung auszeichnen. Sie eignen sich besonders für Einsteiger, Urlaubstaucher und alle, die während des Tauchgangs Wert auf eine klare Darstellung der wichtigsten Daten legen.
Daneben gibt es Tauchcomputer im Uhrenformat. Diese Modelle sind kompakter, leichter und können oft auch im Alltag als Sport- oder Armbanduhr getragen werden. Sie sind besonders interessant für Taucher, die ein vielseitiges Gerät für Reisen, Freizeit und Tauchen suchen. Aufgrund des kleineren Gehäuses fällt das Display meist etwas kompakter aus als bei klassischen Armgeräten.
Ein weiterer wichtiger Unterschied ist die Luftintegration. Luftintegrierte Tauchcomputer empfangen per Sender direkt den Flaschendruck und zeigen ihn auf dem Display an. Dadurch stehen Tauchdaten und Gasvorrat zentral an einem Gerät zur Verfügung. Nicht luftintegrierte Modelle arbeiten dagegen ohne Sender und sind oft günstiger sowie einfacher in der Handhabung. Für viele Sporttaucher sind sie vollkommen ausreichend.
Zusätzlich unterscheiden sich Tauchcomputer bei Funktionen wie Luft- und Nitrox-Modus, Mehrgasfähigkeit, digitalem Kompass, Akkubetrieb oder Batteriewechsel sowie bei der Menüführung. Welche Variante die richtige ist, hängt vor allem davon ab, ob der Fokus auf einfacher Bedienung, kompakter Bauform, guter Ablesbarkeit oder erweitertem Funktionsumfang liegt.